Fortschritte beim Neubau TSV

„Langsam laufen wir auf die Zielgerade ein“, sagt Frank Lautenschläger. Der Vorsitzende des TSV Weingarten meint das natürlich im übertragenen Sinne, denn das Bauprojekt des 1400 Mitglieder starken Mehrspartenvereins kommt mit großen Schritten vorwärts.

 

Verschiedene Funktionsbereiche

Der Rohbau ist bis auf die Fenster fertiggestellt, Heizung, Lüftung und Elektroinstallationen sind abgeschlossen, der Trockenbau nimmt Formen an. Dreh- und Angelpunkt des dreigeschossigen Gebäudes ist das Foyer. Von hier aus zweigen die unterschiedlichen Funktionsbereiche ab, die sich auch äußerlich in der Dreiteilung des Gebäudes darstellen. „Wir sprechen von drei Objekten“, erklärt Architekt Peter Valovic. „Das sind der Sportbereich, der „bedienende Bereich“ mit Umkleiden, Duschen und Sanitär und als drittes die Gastronomie“. Abteilbare große Hallen in Erdgeschoss und Zwischengeschoss und mehrere kleinere Räume bilden ein variables Konzept, das einen anschaulichen Eindruck von der Vielfalt der Angebote vermittelt. Rund 800 Aktive werden hier Sport treiben, sagt der stellvertretende Vorsitzende Jörg Kreuzinger. Mit Übungsgruppen für Menschen zwischen zwei und 80 Jahren bietet die Turnabteilung das größte Spektrum. Für die ganz Kleinen steht ein Raum mit einem speziellen Boden und kindgerechten Geräten zur Verfügung. Ein Kursangebot wirbt mit einem beschränkten Zeitraum und ohne Vereinsbindung. Die Fassade besticht mit großen Fenstern. „Auch das ist neu“, sagt Lautenschläger. Die Sportler sollen nicht mehr, wie in älteren Hallen noch üblich, hinter geschlossenen Wänden und bei Kunstlicht Sport treiben, sondern Tageslicht und der Blick nach draußen in die Natur seien Wohlfühlfaktoren, die zu einem ganzheitlichen Wohlbefinden beitragen.

 

Großer Biergarten Herzstück der Gastronomie

Für alle Besucher, nicht nur für die Vereinsmitglieder,  soll ein großer Biergarten in einer unverbauten Feldrandlage im Sommer ein Anziehungspunkt sein, auch für Wanderer, Radfahrer und Schwimmbadbesucher. Ein Pächter ist bereits gefunden und steht in den Startlöchern. Die Halle im Obergeschoss bekommt einen Parkettboden, der bereits signalisiert, dass hier auch Kulturangebote anderer Vereine stattfinden können. Auch für Hochzeiten oder Firmenfeiern würde sich der Raum anbieten, sagt Lautenschläger. Selbstverständlich wird der TSV jedoch zunächst seinen eigenen Bedarf decken, bevor an Fremdvermietung gedacht werden kann.

 

Ein Sport- und Kulturzentrum als meeting point mit städtebaulichem Akzent am Ortsrand

Großgeräte wie Reck und Ballsportarten werden hier zwar nicht stattfinden, dazu reicht die Raumhöhe nicht. Aber dafür stehen mit der Walzbachhalle und der Mineralix-Arena zwei andere Hallen zur Verfügung. Und so entsteht mit Frei- und Hallenbad und drei Sporthallen in Ortsrandlage ein Sport- und Kulturzentrum, das alle Möglichkeiten für eine vielfältige Freizeitgestaltung nicht nur im Gesundheitsbereich bietet. Am 12. Februar soll das Richtfest sein.

Die Fassade des neuen Vereinsheims des TSV am Ortsrand Richtung Weingartner Moor wirkt schon beeindruckend

 

Funktionelle Räume auf jedem Stockwerk machen das Gebäude vielseitig nutzbar.  Frank Lautenschläger (Mitte) und Jörg Kreuzinger im Gespräch mit dem Architekten.

Quelle: Frau Marianne Lother

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